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Mount McKinley

 Der höchste Berg Nordamerikas, der nach dem 25. US-Präsidenten William McKinley benannt wurde, ragt freistehend aus den Niederungen der Tundra hervor und übertrifft dabei an Höhe alle umliegenden Berge. Außer seinem unmittelbaren Nachbarn, dem 5.303 Meter hohen Mount Foraker, erreichen die meisten Gipfel der Alaskakette mit wenigen Ausnahmen keine 4.000 Meter. Auch steht an keinem anderen Ort der Welt ein Berg von der Größe des McKinley so weit im Norden, gerade noch vor dem Polarkreis. Daher beeinflusst dieses gewaltige Bergmassiv Wetter und Klima seiner Umgebung maßgeblich. Die größten Gletscher des Mount McKinley befinden sich an seiner Südseite. Der längste von ihnen ist der 73 Kilometer lange Kahiltna-Gletscher, über den die Besteigungen beginnen.
Der Denali, so wird der Mount McKinley von den Althabasken-Indianern in Alaska genannt, was „der Große“ bedeutet, gilt auf Grund seiner Höhe von 6.194 Metern und der subpolaren Lage auch als der kälteste Berg der Welt. In den Sommermonaten Mai und Juni herrschen oberhalb von 4.000 Metern durchschnittlich minus 25 bis minus 30 Grad Celsius. Damit ist er nur noch mit den Bergen Patagoniens und der Antarktis zu vergleichen. Mit Extremwerten von bis zu minus 50 Grad Celsius müssen Bergsteiger auch im Sommer rechnen.


Mount McKinley Highlights:
  • Seven Summit
  • angeblich der kälteste Berg der Welt
  • 4000 hm vom Basislager bis zum Gipfel
  • gewaltige Dimension aus Schnee und Eis
  • abgeschiedene Lage am nördlichen Polarkreis


    • Die erste Besteigung
      Die erste Besteigung des höchsten Berges Nordamerikas gelingt dem amerikanisch-britischen Forscher Hudson Stuck und drei Begleitern am 7. Juni 1913. Bereits im Jahr 1912 schafft es Professor Henschel mit seinem vierköpfigen Team, über den Muldrow-Gletscher, bis auf 6.148 Meter vorzudringen.
      Ein Orkanartiger Sturm zwingt ihn, nur 45 Meter unterhalb des Hauptgipfels, zur Umkehr. Erst 1951 wird durch Bradford Washburn eine neue Route von Süden erschlossen. Er erreicht den Gipfel über den Westpfeiler (West-Buttress). Dies ist die meist genutzte Route für den Aufstieg.

      Die Route
      Von München nach Anchorage, Alaska und von dort aus weiter nach Talkeetna, dem Sitz der Bergsteiger-Ranger-Station des Denali-Nationalparks. Nach einer weiteren Flugstunde wird das Bergsteiger-Team das auf 2.100 Metern liegende Basislager auf der Südostgabel des Kahiltna-Gletschers erreichen, dem Ausgangspunkt für den Aufstieg zum „eiskalten Riesen.“
      Die Route über den „West Buttress“ ist 15 Meilen (24 Kilometer) lang und führt über ca. 4.500 Höhenmeter. Je nach Wetterlage benötigt man für eine Besteigung über die West-Buttress-Route, einschließlich der erforderlichen Höhenakklimatisation, zwischen 15 und 22 Tage.
      Anders als in den Alpen oder den Hochgebirgen Zentralasiens befindet sich die Schneegrenze in Alaska bei etwa 1.000 Meter. Und vom Basislager bis zum Gipfel müssen Bergsteiger exakt 4.100 Höhenmeter bewältigten. Ein so großer Höhenunterschied muss nur an ganz wenigen Bergen der Welt überwunden werden.

    • 1. Tag:
      Base Camp Kahlitna Gletscher (2.200 Meter) und Ausgangspunkt für den Aufstieg.

      2. Tag:
      Camp I Ski Hill (2.380 Meter) über neun Kilometer.

      3. Tag:
      Camp II. Kahiltna Pass (3.000 Meter): Transportieren von Ausrüstung und Verpflegung zum Kahiltna Pass und dann wieder Abstieg zum Camp I.

      4. Tag:
      Aufstieg zum Camp II auf dem Kahiltna Pass mit ungefähr vier Kilometern.

      5. Tag:
      Camp III ( 3.400 Meter) wird nach zweieinhalb Kilometern erreicht. Hier wird das Team Arc Alpin voraussichtlich einen Ruhetag zur Akklimatisation einlegen.

      6. Tag:
      Windy Corner (4.100 Meter) / Camp III. Die gesamte Ausrüstung wird über 2,8 Kilometer zum Windy Corner transportiert. Dort erstellen die Bergsteiger ein Ausrüstungs-Depot. Am Windy Corner behindern oftmals eisig kalte Stürme das Vorankommen. Auch die Rückkehr zu Camp III wird dadurch oft erschwert.

      7. Tag:
      Camp IV (4.350 Meter): Der Aufstieg zum Camp IV., auch ABC-Camp genannt, erfolgt über viereinhalb Kilometer. Von hier aus wird das Bergsteiger-Team auf 5.250 Meter gehen und dort das Camp VI errichten. Dies dient zur Sicherheit am Gipfeltag. Anschließend gehen die Bergsteiger wieder auf Camp IV zurück.

      8. Tag:
      Windy Corner (4.100 Meter) / Camp IV: Wiederum Abstieg zum Windy Corner und pick-up des Ausrüstungsdepots sowie Wiederaufsteigen zum Camp IV.

      9. Tag:
      Camp V (4.950 Meter) / Camp IV: Akklimatisationstour sowie Materialtransport auf knapp 5.000 Meter über eine Strecke von anderthalb Kilometern. Dann geht es wieder zurück zu Camp IV. Je nach Wetterlage entscheidet das Team vor Ort, ob auf 4.950 Metern ein Camp errichtet wird oder nicht.

      10. Tag:
      Aufstieg zum Camp V. auf 4.950 Meter. Je nach Wetterlage entscheiden die Bergsteiger vor Ort, ob hier ein Camp errichtet wird oder nicht.

      11. Tag:
      Aufstieg zum Camp VI. auf 5.250 Meter über ungefähr drei Kilometer.

      12. Tag:
      Den Gipfel werden die Bergsteiger in Abhängigkeit vom bisherigen Verlauf und von den Wetterprognosen von Camp IV, V oder Camp VI in Angriff nehmen. Nach erreichen des Gipfels erfolgt der Abstieg.

      13. Tag:
      Abhängig von der Kondition der Bergsteiger erfolgt der Abstieg ins Camp IV. (4350 Meter) oder direkt ins Camp III (3.400 Meter).

      14. Tag:
      Rückkehr zum Base Camp auf dem Kahiltna Gletscher (2.200 Meter) über eine Distanz von ungefähr 18 Kilometern.

      15. Tag:
      Talkeetna: Je nach Wetterlage Rückflug nach Talkeetna.

      16. Tag:
      Anchorage. Von Anchorage aus Rückflug nach München.

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